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Wie Sie Unfälle beim Grillen vermeiden

Immer Zündhilfen zum Anzünden verwenden-und zwar diese mit der Bezeichnung ÖNORM EN 1860 beziehungsweise DIN 66358

Viele Unglücksfälle gehen auf Leichtsinn, Unerfahrenheit und Unwissenheit zurück. Deshalb sollte jeder, der grillt, einige Regeln und Verhaltensweisen beachten, damit das Grillfest ein ungestörtes Erlebnis bleibt.

Tipps von Experten

Viele Brandschutzexperten und Feuerwehren raten, beim Grillen folgende Sicherheitsregeln zu befolgen:

  • Grundsätzlich sollte nur unter freiem Himmel und niemals in geschlossenen Räumen oder unter einem Sonnenschirm gegrillt werden. Der Mindestabstand zu brennbaren Gegenständen wie Büschen, Bäumen oder Gartenmöbeln sollte rund fünf Meter betragen.
  • Beim Aufstellen des Grillers ist darauf zu achten, dass er kippsicher steht. Zudem sollte er während des Grillens nicht verschoben werden.
  • Die Windrichtung und Windstärke ist beim Grillen wegen des möglichen Funkenfluges zu beachten. Tritt plötzlich ein starker Wind auf, sollte die Glut abgelöscht werden.
  • Wer den Griller auf dem Balkon oder der Terrasse aufgestellt hat, muss ihn auch dann noch im Freien stehen lassen, wenn die Grillkohle scheinbar verglüht ist. Es können sich nämlich Kohlenmonoxid-Gase bilden, die im Freien völlig ungefährlich sind, in geschlossenen Räumen aber zum Erstickungstod führen können.
  • Zum Anzünden der Kohle darf man nie Spiritus oder Benzin verwenden sondern ausschließlich gute Zündhilfen. Am besten sind normierte feste Zündhilfen mit der Bezeichnung ÖNORM EN 1860 beziehungsweise DIN 66358. Keinesfalls sollte man Ölofen-Zündhilfen nehmen, denn sie enthalten giftige Rauchinhaltsstoffe.
  • Während des Grillens darf man keine Kohle nachlegen, denn nur Holzkohle mit einer weißen Ascheschicht hat die richtige Temperatur für gleichmäßiges Grillen. Wenn die Grillkohle erst anbrennt, werden schädliche Gase frei, die nicht an das Fleisch und das Gemüse auf dem Rost gelangen sollten.
  • Grillschalen, die abtropfendes Fett auffangen, sind empfehlenswert, denn tropfendes Fett kann spritzen und schmerzhafte Verbrennungen verursachen oder auch einen Brand auslösen. Zudem ist der durch brennendes Fett entstehende Qualm krebserregend.
  • Brennbare Flüssigkeiten dürfen auf keinen Fall auf die glühenden Kohlen gegossen werden, da anderenfalls Stichflammen möglich sind, die zu schwersten Verbrennungen führen können.
  • Wer einen Gasgriller verwendet, sollte Gasschlauch, Dichtung und Anschlüsse auf Risse und Sprödheit kontrollieren und die Gasflasche niemals liegend verwenden. Funktioniert ein automatischer Zünder nicht, sollte nie versucht werden, den Griller von oben mittels Feuerzeug anzuzünden, da es dabei zu Stichflammen kommen kann. Bei Gasgeruch muss das Grillgerät sofort abgestellt werden. Für die Fehlersuche ist ein Fachmann hinzuzuziehen. Nach dem Grillen gilt es, zuerst die Gasventile und dann erst das Flaschenventil abzudrehen.
  • Bei der Verwendung eines Elektrogrillers ist darauf zuachten, dass das Stromkabel stolperfrei verlegt ist.
  • Ein heißer Grill darf nie unbeaufsichtigt gelassen werden. Auch Kinder sollten nie alleine Grillen.
  • Nach dem Grillen sollte die Glut nur mit Wasser gelöscht und auf keinen Fall in den Mülleimer entsorgt werden, um einen Brand zu vermeiden.

Ein Kübel Wasser oder ein Feuerlöscher sollten beim Grillen immer griffbereit in der Nähe stehen, wenn es trotz aller Vorsicht doch zu einem ungewollten Feuer kommt, das man löschen muss.

Versicherungsschutz für alle Fälle

Angesichts der nicht zu unterschätzenden Gefahr sollten Grillfreunde mit ihrem Versicherungsfachmann über den richtigen Versicherungsschutz sprechen. Beispielsweise gilt es abzuklären, ob die private Haftpflichtversicherung, welche in derHaushaltsversicherung inkludiert ist, ausreicht, wenn einer der Gäste beim Grillen verletzt wird.

Im eigenen Interesse sollte über den Abschluss einer privaten Unfallversicherung für sich und die Familie nachgedacht werden. Die soziale Unfallversicherung übernimmt nämlich nur nach Unfällen, die in Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit stehen, Leistungen wie Unfallheilbehandlung, medizinische und berufliche sowie soziale Rehabilitations-Maßnahmen.

Freizeitspaß ohne Reue

Für Unfallfolgen beim Grillen müsste man selbst aufkommen – ausgenommen man hat eine private Unfallversicherung. Diese springt nämlich bei Unfällen in der Freizeit und im Beruf ein. Je nach Vertrag haben Versicherte Anspruch auf die Zahlung einer Invaliden-, Pflege- oder Waisenrente, Beihilfe für Rehabilitations-Maßnahmen, Zuschüsse bei kosmetischen Operationen und ähnliches mehr.

Erwerbstätige können zudem mit einer Berufsunfähigkeits-Versicherung mögliche Einkommenslücken absichern, wenn sie aufgrund eines Unfalles oder auch einer Krankheit ihren Beruf nicht mehr ausüben können. Denn eine gesetzliche Absicherung ist zum einen nur unter bestimmten Voraussetzungen gegeben, zum anderen sind die Leistungen der Sozialversicherung oft niedriger als das bisherige Einkommen. Ein Versicherungsexperte hilft bei der Suche nach einer passenden Absicherung.


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