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Wovor sich Unternehmen am meisten fürchten

 

Auf der ganzen Welt haben Unternehmen vor wirtschaftlichen Risiken die größte Angst, zudem fürchten sie sich vor Betriebsunterbrechungen und Schäden aufgrund von Naturereignissen, wie die Studie eines Versicherers zeigt. In Österreich liegen die Sorgen um wachsende Komplexität sowie den guten Ruf des eigenen Unternehmens weit vorne. Das Risikobewusstsein hängt jedoch häufig an zeitnahen Erlebnissen – und ist keine Garantie für eine richtige Einschätzung.

Weltweit befragte ein Versicherer mehr als 150 Risikomanagement-Experten im Industriebereich nach jenen Gefahren, denen Unternehmen derzeit die größte Bedeutung beimessen.

Als größtes Problem mit 21 Prozent der Nennungen wurden allgemein wirtschaftliche Risiken genannt. Ergänzend zu den allgegenwärtigen Konjunktur- und Währungsschwankungen umfasst diese Gruppe neben Problemfeldern wie steigenden Rohstoffpreisen oder den Verlust wichtiger Märkte auch potenzielle Schwierigkeiten durch zu hohe Staatsverschuldung.

Sorge Nummer zwei: Die Betriebsunterbrechung

14 Prozent der Befragten gaben an, dass sie Angst vor einer möglichen Betriebsunterbrechung haben. Es ist somit die zweitgrößte Sorge der Unternehmen. Betriebsunterbrechungen können aufgrund von Störungen in der Lieferkette sowie einer Abhängigkeit von einigen wenigen Lieferanten geschehen.

Ihre Gefährlichkeit für Produktionsunternehmen wurde durch „Just-In-Time“-Prozesse sowie „Lean Manufacturing“ in den vergangenen 20 bis 30 Jahren deutlich erhöht. Ein fehlendes Teil reicht schon, um eine gesamte Prozesskette zu stoppen.

Neben dem Abwälzen der Lagerhaltung auf die Lieferanten bis hin zum virtuellen Lager kommt jedoch mit dem globalen Einkauf auf der Suche nach dem Bestpreis ein weiterer Aspekt ins Spiel. Eine hohe Flexibilität hat Kostenvorteile ermöglicht, die Lieferkette aber gleichzeitig auch anfällig für Störungen gemacht, so ein Risikomanagement-Experte.

Naturkatastrophen auf Rang drei

Als Folge der vorjährigen Erdbeben, Tsunamis und Überflutungen finden sich Sorgen vor Naturkatastrophen mit neun Prozent weltweit auf dem dritten Platz. Im besonders betroffenen asiatischen und pazifischen Raum wurden Naturkatastrophen sogar als zweitgrößtes Risiko genannt.

Die weltweite Reihung der drei am höchsten eingeschätzten Risiken gilt auch für Gesamteuropa. Regional zeigen sich aber deutliche Unterschiede: Während Franzosen Naturkatastrophen für riskanter halten als Betriebsunterbrechungen, die in Österreich, Deutschland und der Schweiz mit 15,9 Prozent auf Platz zwei lagen, schaffen es Beben und Wetterereignisse im deutschsprachigen Raum nicht einmal unter die fünf ersten Plätze.

Mit 13 Prozent auf Platz drei liegen für Österreicher, Deutsche und Deutsch-Schweizer dafür Komplexitätsrisiken – also die Gefahren von Planungs- und Konstruktionsfehlern sowie aus der wachsenden Vielschichtigkeit von Projekten und Organisationen.

Sorge um das Image

Direkt danach folgt die Angst vor dem Verlust des guten Rufes mit vergleichsweise hohen 10,6 Prozent. Diese Sorge betrifft nicht nur große, sondern zunehmend auch mittelgroße und kleine Firmen. Nicht zu unrecht: Schlechte Nachrichten verbreiten sich über Internet, diverse Foren und soziale Netzwerke rasend schnell und erfordern ein rasches und richtiges Reagieren.

Zunehmende Regulierung auf nationaler wie supranationaler Ebene mit Änderungen bei Produkthaftung, Konsumentenschutz sowie Wettbewerb bereiten 8,7 Prozent der Unternehmen im deutschsprachigen Raum Sorgen.

Zu den unterschätzten Risiken gehört laut den Befragten der IT-Bereich, den nur ein Prozent als Risikoquelle sieht, obwohl ein Versagen der EDV oft weitreichende Konsequenzen haben kann. Doch auch die Feuergefahr wird angesichts von Brandschutzbeauftragten und Sprinkleranlagen gerne unterschätzt. Das diesbezügliche Gefahrenbewusstsein scheint nur in Nord- und Südamerika ausgeprägter zu sein, wo es dieses Risiko auf den fünften Platz schafft.

Für fast jedes Risiko eine Absicherungslösung

Für die meisten Risiken, die eine existenzielle Bedrohung für ein Unternehmen sein können, bietet die Versicherungswirtschaft diverse Absicherungslösungen. Geschäftsversicherungen wie die Inhalts- oder auch Inventar-Versicherung, die Maschinenversicherung und die Betriebsunterbrechungs-Versicherung ersetzen beispielsweise im Brandfall und bei anderen Katastrophen den entstandenen Schaden.

Eine Betriebs- und Produkthaftpflicht-Versicherung zahlt nicht nur, wenn ein Dritter durch Mitarbeiter oder Erzeugnisse geschädigt wurde, sondern wehrt auch unberechtigte Forderungen ab.

Zudem gibt es noch weitere Lösungen, wie eine Vertrauensschaden-Versicherung, eine Firmen- und Spezial-Strafrechtsschutz-Polizze, eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung für Manager und eine Forderungsausfall-Versicherung, die unter anderem auch wirtschaftliche Risiken abdecken. Welche Absicherungslösungen für die individuellen Anforderungen und den Bedarf eines Unternehmens richtig sind, kann in einem Beratungsgespräch mit einem Versicherungsexperten geklärt werden.

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