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Wovor sich Unternehmen am meisten fürchten

(kunid) Betriebsunterbrechungen werden global betrachtet aus Unternehmenssicht am meisten gefürchtet. Weiter zugenommen hat nach einer aktuellen Studie eines Versicherers die Gefahrenwahrnehmung von Cybervorfällen, die in Österreich sogar als zweitgrößtes Geschäftsrisiko gesehen werden.

Zum sechsten Mal hat ein global agierender Versicherer die Risikowahrnehmung aus Sicht von Unternehmen untersucht. Für die Studie wurden im Oktober und November 2016 über 1.200 Risikomanager und Experten des Versicherers sowie von globalen Unternehmen aus 55 Ländern befragt. Die ersten sechs Plätze der Risiken, die Firmen weltweit fürchten, sind im Vergleich zum letzten Jahr gleich geblieben.

Global gesehen werden zum fünften Mal in Folge Betriebsunterbrechungen als das größte Geschäftsrisiko eingeschätzt. Rund 37 Prozent der Befragten gaben dies an.

Von Cyberrisiken bis hin zu politischen Gefahren

An zweiter und dritter Stelle folgen Marktentwicklungen und Cybervorfälle mit jeweils nicht ganz einem Drittel Anteil an den Nennungen.

Rang vier und fünf teilen sich Naturkatastrophen und rechtliche Veränderungen wie Wirtschaftssanktionen, Regierungsveränderungen oder Protektionismus. Das gab jeweils fast jeder vierte Befragte an.

Auf Platz sechs liegt die Sorge um makroökonomische Entwicklungen wie Inflation und Rohstoffpreis-Steigerungen. Platz sieben belegt die Sorge vor Feuer (2016 noch Platz acht). Politische Risiken wie Krieg und Unruhen, letztes Jahr noch auf Platz neun, sind aktuell auf Platz acht.

Die Risikorangliste in Österreich

Die Risikorangliste in Österreich ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich anders ausgefallen. Neue Nummer eins hierzulande sind die Betriebs- und Lieferketten-Unterbrechungen. Fast 40 Prozent der Befragten fürchten dies. Letztes Jahr war diese Risikoart noch auf Platz drei. Auf dem zweiten Platz, und damit um drei Ränge nach oben gerückt, sind Cybervorfälle wie IT-Ausfälle, Spionage und Datenmissbrauch. Gleichauf liegen Naturkatastrophen (2016 Platz drei) sowie Risiken durch neue Technologien wie etwa die steigende Anlagenvernetzung oder auch Drohnen (2016 noch Platz fünf).

Jeweils knapp ein Drittel der Befragten in Österreich sieht in diesen drei letztgenannten Gefahren ein hohes Geschäftsrisiko, die damit alle drei den Platz zwei belegen. Dahinter, also auf Platz fünf, rangiert das Risiko der makroökonomischen Entwicklungen wie Sparprogramme, Anstieg der Rohstoffpreise, Deflation oder Inflation – letztes Jahr noch Platz eins beim Sorgenranking. Der Anteil der Befragten, die sich davor fürchten, hat sich von 56 Prozent in 2016 auf 26 Prozent in 2017 mehr als halbiert.

Der gleiche Anteil sorgt sich davor, was politische Risiken mit sich bringen – politische Risiken liegen damit ebenfalls auf Platz fünf. Marktentwicklungen wie Volatilität, verstärkter Wettbewerb oder stagnierende Märkte, die vor Jahresfrist noch als zweitgrößte Bedrohung eingestuft wurden, finden sich aktuell nur noch an siebter Stelle wieder. Auf den Plätzen acht und neun folgen die Sorgen durch rechtliche Änderungen sowie das Geschäftsrisiko, das durch den Brexit gegeben ist. Jeder Zehnte fürchtet sich vor einem Brand in seinem Unternehmen.

Für fast jedes Risiko eine Absicherungslösung

Für die meisten Risiken, die eine existenzielle Bedrohung für ein Unternehmen sein können, gibt es Absicherungslösungen von der Versicherungswirtschaft. Firmenversicherungen wie Betriebs- und Elektronikversicherung ersetzen beispielsweise im Brandfall und bei anderen Katastrophen den entstandenen Schaden. Eine Betriebsunterbrechungs- oder auch Betriebsausfall-Versicherung sorgt dafür, dass es nach Einnahmeeinbußen aufgrund eines versicherten Schadenfalls nicht zu finanziellen Engpässen unter anderem durch die fortlaufenden Fixkosten kommt.

Auch diverse Absicherungslösungen für mögliche Cyberrisiken wie Hacker- und Spionageangriffe werden angeboten. Eine Betriebs- und Produkthaftpflicht-Versicherung springt nicht nur ein, wenn ein Dritter durch Mitarbeiter oder Erzeugnisse geschädigt wurde, sondern wehrt auch unberechtigte Forderungen ab.

Zudem gibt es noch weitere Lösungen, wie eine Vertrauensschaden-Versicherung, eine Firmen- und Spezial-Strafrechtsschutz-Police, eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung für Manager und eine Warenkredit-Versicherung, die unter anderem auch diverse wirtschaftliche Risiken abdecken.


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